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Atlantik & Mittelmeer, Meilentörns |
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Törns über den Atlantik und durch das Mittelmeer
Einmal über den Atlantik - der Traum eines jeden Seglers. Waren derartige Reisen früher ein wirkliches Abenteuer, so sind sie heute kalkulierbarer geworden. Segel-Reffanlagen erleichtern (trotz all ihrer Macken) die Arbeit an Deck. Moderne Elektronik macht die Navigation fast zu einem Kinderspiel. Wetterberichte kommen regelmäßig auf das Schiff und eine umfangreiche Sicherheitsausstattung steht im Fall der Fälle zur Verfügung. Unsere Schiffe haben eine Abnahme durch die See-Berufsgenossenschaft für das Seegebiet „A“ (weltweite Fahrt) und haben somit den höchsten Sicherheitsstandart unter deutscher Flagge. Dennoch sind diese Reisen nur teilweise etwas für "Newcomer". Die TeilnehmerInnen brauchen zwar keine überdurchschnittlichen Segelerfahrungen, sie sollten aber (nach ersten Tagen der Gewöhnung) seefest sein. Bei der Zusammenstellung der Crews wird darauf geachtet, dass ausreichend Erfahrung an Bord kommt. Somit ist auch noch Platz für Neulinge, die noch nicht allein eine Wache übernehmen könnten. Die Ansprüche dieser Reisen sind sehr
Mittelmeer - Kanaren - Azoren Die Fahrten durch das Mittelmeer sind durchaus auch für AnfängerInnen geeignet. Hier gibt es zwar auch ein paar längere Abschnitte zu durchsegeln, aber häufig werden die Nächte auch in Häfen verbracht und es bleibt auch Zeit für Landgänge. Die Reisen von den Azoren oder den Kanaren in das Mittelmeer und zurück sind eine gute, weil zeitlich begrenzte Erfahrung für das Segeln auf dem Atlantik. Hier gibt es schon einmal sieben Tage am Stück ohne Landgang. Dafür erste Erfahrungen über die endlos erscheinende Weite des Atlantiks. Die Ankunft im ersten Hafen nach durchsegelten Tagen und Nächten lässt erahnen, wie sich WeltumseglerInnen fühlen mögen, wenn sie nach Wochen auf See wieder einen Hafen ansteuern. Unvergessen werden wohl die Wachen in der Nacht bleiben. Zu zweit oder zu dritt in eine Wache eingeteilt, das Schiff sich in langer Atlantikwelle harmonisch wiegend und darüber ein grandioser Sternenhimmel. Auch wenn sich Wind und Wellen einmal etwas ruppiger zeigen mögen, werden wohl die Stunden in Harmonie der bleibende Eindruck sein. Jedes Crewmitglied ist bei diesen Reisen natürlich vergleichsweise etwas mehr gefordert. So müssen alle Wache gehen und das Schiff in einer kleinen Gruppe führen. Bei Manövern können die Mitglieder einer Wache natürlich durch weitere Crewmitglieder unterstützt werden. Außerdem steht bei Problemen selbstverständlich der Skipper jederzeit zur Verfügung. Besonders dieses “etwas mehr gefordert werden” hat seinen Reiz und die Seebeine wachsen ein wenig schneller. Für viele MitseglerInnen waren derartige Törns schon ein Einstieg zum eigenverantwortlichen Chartertörn mit eigener Crew oder zur ersten Reise unter dem eigenen Kiel.
ARC (Atlantic Ralley for Cruisers) Eine echte Herausforderung stellen die Langstreckentörns über den Ozean dar. Ein Highlight ist die ARC (Atlantic Ralley for Cruisers), an der wir bei rechtzeitiger Anmeldung der Crew teilnehmen können. Diese Regatta startet immer am letzten Sonntag im November auf Gran Canaria und endet auf der Karibikinsel St. Lucia. Um die 250 Yachten sind hier beteiligt. Spannend werden die täglichen Standortmeldungen der "Konkurrenten" und die Ermittlung des Ranglistenplatzes des eigenen Schiffes sein. Für die Regatta selbst sind 3 Wochen einzuplanen. In der Regel werden wir wohl so um die 18 Tage für die Strecke brauchen. Ein kleines Polster sollten noch vor und nach der Ralley eingeplant werden. Vor dem Start in Las Palmas werden die Schiffe einer besonderen Sicherheitsinspektion unterworfen. Einige Zeit wird wohl auch für die Proviantierung gebraucht werden. Vor und besonders auch nach der Regatta wird natürlich auch noch kräftig gefeiert. Die Reise in der Gegenrichtung (von St. Martin zu den Azoren) ist noch ein wenig anspruchsvoller. Haben wir es auf der Hinreise weitgehend mit achterlichen Winden zu tun, segeln wir hier mit Amwind-Kursen zunächst zu den Azoren. Hierfür brauchen wir ebenfalls vier Wochen. Hoffentlich sind wieder begnadete KünstlerInnen an Bord, die Crew und Schiff auf der Kaimauer (siehe Bild) verewigen. Wer viel Zeit hat, kann - für einen günstigen Aufpreis - auch weiter mit bis zum spanischen Festland oder nach Mallorca segeln. Sieben Wochen am Stück zu segeln, ist schon was. Aber keine Angst, wir haben schon von Leuten gehört, die sich auch wieder in ihr Landleben eingewöhnen konnten. |





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